Libvirt management daemon und Fedora 14
Dienstag, 18. Januar 2011 23:32
Auf einer frisch, mit Fedora 14 (x64) installierten Kiste wollte ich gerne ohne weitere Umschweife mit KVM virtualisieren. Nun, nach der Installation der entsprechenden Pakete, u.a. dem Virtual Machine Manager (virt-manager), meldete sich dieser beim Start mit folgendem Fehler:
Unable to open a connection to the libvirt management daemon.
Libvirt URI is:
qemu:///systemVerify that:
- The ‘libvirtd’ daemon has been started
Weitere Details:
authentication failed
Traceback (most recent call last):
File “/usr/share/virt-manager/virtManager/connection.py”, line 983, in
_try_open
None], flags)
File “/usr/lib64/python2.7/site-packages/libvirt.py”, line 107, in
openAuth
if ret is None:raise libvirtError(‘virConnectOpenAuth() failed’)
libvirtError: authentication failed
Ein Lösungsansatz findet sich in der Libvirt-Dokumentation unter dem Abschnitt Access Control. Um es kurz zu halten, als nicht-root Benutzer fehlen die Rechte am Libvirt Management Daemon. Abhilfe schafft hier eine Konfiguration des UNIX socket PolicyKit auth. Um beispielsweise dem Benutzer “Hans” Zugriff auf den Virtual Machine Manager in Kombination mit dem Libvirt-Daemon zu geben, erstellt man eine neue Policy unter /etc/polkit-1/localauthority/50-local.d/. Ein solches Policy-File hat die Dateinamenserweiterung .pkla.
Ein beispielhafter Eintrag könnte wie folgt aussehen:
[Libvirt Management Rechte für Hans]
Identity=unix-user:hans
Action=org.libvirt.unix.manage
ResultAny=yes
ResultInactive=yes
ResultActive=yes
Als “Action” lassen sich zwei Berechtigungsstufen konfigurieren. org.libvirt.unix.manage gibt Vollzugriff, org.libvirt.unix.monitor gibt einen Lesezugriff auf den Virt-Manager.
An dieser Stelle ein Dankeschön an Richard Jones, welcher an dieser Stelle den Ansatz zur Problemlösung in der Fedora Development Liste gab.
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